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Möglichkeiten, mit der Erkrankung umzugehen und stark zu bleiben

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Es fällt Ihnen möglicherweise nicht leicht, andere um Hilfe zu bitten. In diesem Abschnitt finden Sie praktische Ratschläge, wie Sie die Hilfe finden, die Sie in dieser schwierigen Zeit benötigen. Nur wenn Sie emotional und körperlich gesund bleiben, können Sie die vielen Aufgaben bewältigen, die mit der Behandlung Ihres Kindes auf Sie zukommen.

„Stark zu sein bedeutete zu lernen, sich auf andere zu verlassen. Ich habe festgestellt, dass unsere Freunde für unsere Familie da sein wollten. Ich musste nur fragen. Ich war auch bei einem Therapeuten, der mir Informationen geben und mir auf eine Weise zuhören konnte, auf die meine Freunde das nicht konnten.“

Hilfe und Unterstützung von anderen

Untersuchungen haben belegt, was Sie wahrscheinlich schon längst wissen: Hilfe von anderen stärkt und ermutigt Ihr Kind und Ihre Familie. Lassen Sie sich in dieser schwierigen Zeit von anderen helfen. Ihre Familie und Freunde möchten Ihnen wahrscheinlich helfen, aber sie wissen möglicherweise nicht, was Sie brauchen. Folgendes können Sie versuchen:

  • Machen Sie den ersten Schritt. Erzählen Sie der Familie, Freunden und Arbeitskollegen von der Krebserkrankung Ihres Kindes und der Behandlung. Geben Sie nur die Informationen weiter, die Sie weitergeben möchten.
  • Sagen Sie den Leuten, wie sie helfen können. Erstellen Sie eine Liste mit Dingen, die andere für Ihre Familie tun können. Sie können beispielsweise für Sie kochen, putzen, einkaufen oder Geschwister zu ihren Aktivitäten fahren.
  • Finden Sie einen einfachen Weg, Freunde und Familie auf dem Laufenden zu halten. Möglicherweise können Sie ein soziales Netzwerk oder eine Website wie CarePages, Caring Bridge, My Cancer Circle oder MyLifeLine.org nutzen, um andere auf dem Laufenden zu halten und um praktische Unterstützung zu bitten. Andere Websites, wie etwa Lotsa Helping Hands erleichtern es, Hilfe von Menschen aus Ihrer Gemeinde zu organisieren.

„Meine Nachbarin Liz ist ein Schatz. Sie hat Neuigkeiten über Calvins Fortschritte für unsere Freunde gepostet. Außerdem hat sie Freunden dabei geholfen, Poster zu basteln, um das Zimmer unseres Sohnes zu dekorieren.“

Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen

Wenn Sie nicht gut schlafen oder häufig deprimiert, leicht reizbar oder unruhig sind, wenden Sie sich an Ihren Hausarzt. Ihr Arzt kann Ihnen die Namen von Gesundheitsexperten nennen, die Ihnen helfen können, z. B. von Psychiatern, Psychologen, Familientherapeuten oder Sozialarbeitern. Einige Eltern finden es auch hilfreich, mit einem Geistlichen zu sprechen.

„Ich bin nicht der Typ Mensch, der andere um Hilfe bittet. Aber ich war so überfordert, dass ich mich an einen Therapeuten wenden musste, um den Stress zu bewältigen. Die Beratung durch einen qualifizierten Spezialisten hat mir in dieser schwierigen Zeit wirklich geholfen.“

Einer Selbsthilfegruppe beitreten

Einige Selbsthilfegruppen treffen sich persönlich, andere online. Viele Eltern profitieren von den Erfahrungen und Informationen, die in diesen Gruppen ausgetauscht werden. Einige Eltern empfinden Internetforen als hilfreich.

„Meine Frau und ich wussten, dass wir das nicht allein bewältigen können. Wir haben eine Selbsthilfegruppe für Eltern krebskranker Kinder besucht. Unsere Gruppe lädt Experten ein und wir erfahren, was anderen geholfen hat. Außerdem konnten wir Beiträge in einer Selbsthilfe-Community im Internet posten, die uns sehr geholfen hat.“

Joining a support group

Some support groups meet in person, whereas others meet online. Many parents benefit from the experiences and information shared in these groups. Some parents find online message boards helpful.

“My wife and I knew we couldn’t tackle this alone. We met with a support group for parents of children with cancer. Our group brings in experts, and we learn what has helped others. We’re also able to post messages to an online support community that’s been helpful.”

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